Bezirk Hessen-Süd
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Frankfurt, 03. November 2017

Gernot Grumbach gratuliert Brigitte Zypries und Salomon Korn zur Wilhelm-Leuschner-Medaille

Der SPD-Bezirksvorsitzender Hessen-Süd
Portraitfoto von Brigitte Zypries (Quelle: Parteivorstand)

Die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Salomon Korn, erhalten die Wilhelm-Leuschner-Medaille. Dazu erklärt der Vorsitzende des SPD-Bezirks Hessen-Süd Gernot Grumbach, MdL:
"Ich freu mich über die Entscheidung der hessischen Landesregierung, Brigitte Zypries und Salomon Korn die Wilhelm-Leuschner-Medaille zu verleihen.
Brigitte Zypries hat sich stets mutig und leidenschaftlich für soziale Gerechtigkeit und Demokratie eingesetzt. In ihren vielen Funktionen als Bundesministerin, als Parlamentarische Staatssekretärin oder als direkt gewählte Bundestagsabgeordnete galt ihr Bemühen immer einer funktionierenden Demokratie und dem Kampf für soziale Gerechtigkeit. Dafür erhält sie nun völlig zu Recht die Wilhelm-Leuschner-Medaille.
Salomon Korn hat sich als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main sowie als Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland couragiert und engagiert für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft und zwischen den Religionen eingesetzt. Ich schätze ihn und seine Arbeit sehr.
Ich gratuliere Brigitte Zypries und Salomon Korn zur Wilhelm-Leuschner-Medaille und danke ihnen für ihren jahrelangen Einsatz für die Bundesrepublik Deutschland, das Land Hessen und das Wohl der Menschen in unserer Region. "

Der hessische SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, MdL äußerte sich zur Vergabe der Wilhelm-Leuschner-Medaille wie folgt:
„Die Vergabe der Wilhelm-Leuschner-Medaille an Roland Koch ist unangemessen. Ich kann die Entscheidung nicht nachvollziehen, denn er reißt damit alte Wunden wieder auf. Wilhelm Leuschner stand für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für die Partnerschaft mit den Gewerkschaften und für Aufrichtigkeit – Werte, die sich mit Roland Koch nicht zwingend verbinden. Er hat mit ausländerfeindlichen Wahlkämpfen gespalten, er hat die Sozialpartnerschaft mit den Gewerkschaften verachtet und es hat ihm als Ministerpräsident an Aufrichtigkeit gemangelt. Ich erinnere da besonders an den Schwarzgeldskandal der CDU, in dem Roland Koch sich die Lüge von den angeblichen „jüdischen Vermächtnisse“ zu Eigen gemacht hat. Ausgerechnet ihm die Medaille zukommen zu lassen, wird weder dem Vermächtnis Wilhelm Leuschners noch dem Grundgedanken dieser hohen Auszeichnung gerecht. Deshalb sollten wir dringend daran gehen, die Auswahl der Geehrten auf eine neue Basis zu stellen. Vorstellbar ist beispielsweise, dass statt des Ministerpräsidenten alleine künftig eine Jury über die Vergabe der Auszeichnung entscheidet, wie das auch beim Hessischen Friedenspreis der Fall ist.“

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