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POLITIK

Thema: Energiewende

Nach den schrecklichen Störfällen in Japan wird deutlich: Atomkraft ist eine verantwortungslose Technologie. Wir haben den Atomausstieg beschlossen, den Schwarz-Gelb rückgängig gemacht hat. Mit unserer lokalen Energiewende hin zu sauberer und sicherer Energie haben wir eine Alternative.

Mahnwachen und Spenden
Um Mitgefühl mit den Opfern zu demonstrieren, ruft die SPD zur Teilnahme an den Mahnwachen und zum Spenden auf. Solidarität mit Japan, den Opfern und ihren Familien steht an erster Stelle.

Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnik.
Aber Konsequenzen müssen nun auch in Deutschland folgen. Die verantwortungslose Laufzeitverlängerung durch die Bundesregierung gegen den Willen der Bevölkerung geht auf Kosten der Sicherheit. Die ungelöste Endlagerfrage, der mangelnde Schutz vor Flugzeugabstürzen beweisen wieder, dass Atomkraft hochgefährlich ist. Marode Reaktoren wie in Biblis müssen sofort abgeschaltet werden. Das Risiko ist nicht verantwortbar.

Die SPD fordert: erneuerbare Energien fördern.
Die SPD setzt sich dafür ein, dass die Energiewende vor Ort endlich eingeleitet wird. Für den Ausbau innovativer erneuerbarer Energien ist die Unterstützung von Bund und Land notwendig. Kommunale Initiativen werden jedoch durch die Profitgier der Atomlobby blockiert. Dabei ist die Energiewende die Chance für zahlreiche Arbeitsplätze, die Stärkung von Mittelstand und Handwerk sowie für dringend benötigte Einnahmen für die Kommunen.

Bereits im April 2010 waren 1.200 Sozialdemokraten von insgesamt 20.000 Teilnehmern an der vier Kilometer langen Menschenkette um das Atomkraftwerk Biblis beteiligt. Das Motto der größten Anti-Atom-Demonstration seit über 20 Jahren „Hände weg vom Atomausstieg“ gilt nach wie vor.

Die SPD macht sich dafür stark: Erneuerbare Energien einschalten – Atomenergie ausschalten.
Links:
Weitere Infos, Flugblatt, Plakat, Postkarten und Unterschriftenliste
Fotos im Fotoalbum bei flickr
Meldungen:
14. März 2011
Wahlkampfmanöver von Merkel & Bouffier

Atomkraftwerke abschalten statt Laufzeitverlängerung "aussetzen"

Portraitfoto von Thorsten Schäfer-Gümbel c) C. Jaenicke
Das heute von Bundeskanzlerin Angela Merkel und anschließend von Ministerpräsident Volker Bouffier verkündete dreimonatige "Moratorium" für die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke hat Thorsten Schäfer-Gümbel als "Wahlkampfmanöver" bezeichnet. "Es geht CDU und FDP offensichtlich um Zeitgewinn über die anstehenden Wahlen hinweg. Sie versuchen, der Öffentlichkeit eine Wende vorzugaukeln, die es in der Sache nicht gibt."
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13. März 2011
Menschen schauen voll Sorge und Mitgefühl nach Japan

Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnik

c) photocase_suze
"Anlässlich der schweren Naturkatastrophe und der Atomkatastrophe schauen viele Menschen voll Sorge und Mitgefühl nach Japan. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien und sie sind bei den Katastrophen-Helfern, die mit allergrößtem Einsatz tätig sind. Aber die Debatte über die Zukunft der Atomkraft wird in den kommenden Wochen erneut zu führen sein", sagte Thorsten Schäfer-Gümbel.
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24. April 2010
1.200 Sozialdemokraten bei Biblis-Umzingelung

Hände weg vom Atomausstieg

c) peter-juelich.com
In der vier Kilometer langen Menschenkette um das Atomkraftwerk Biblis waren rund 1.200 Sozialdemokraten. Sie waren mit Bussen und Fahrgemeinschaften aus ganz Hessen nach Biblis gekommen und hatten unter dem Motto „Hände weg vom Atomausstieg“ für die Stillegung des Atomkraftwerks demonstriert. Insgesamt hatten an der Demonstration am 24. April rund 20.000 Menschen teilgenommen.
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26. April 2010
Berichte und Videos von der Biblis-Aktion

"Schausterben mit Schäfer-Gümbel"

Über die erfolgreiche Umzingelung des Atomkraftwerks Biblis am 24. April haben zahlreiche Medien berichtet. "Schausterben mit Schäfer-Gümbel" titelt die FAZ. Hier eine kleine Auswahl an Berichten, Videos und Hörfunkbeiträgen.
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29. April 2010
Thorsten Schäfer-Gümbel kritisiert "Silke ohne Plan"

Atomkraft ist Sackgassentechnologie

c) photocase_suze
Nach der konzeptionslosen Energiepolitik von "Silke ohne Plan" folgten nun konzeptionslose Beiträge von Schwarz-Gelb in der aktuellen Plenardebatte, kritisierte Thorsten Schäfer-Gümbel mit Blick auf die energiepolitischen Beiträge von Umweltministerin Lautenschläger. "Die große Demonstration am zurückliegenden Samstag in Biblis war eine eindrucksvolle Meinungsäußerung gegen Laufzeitverlängerung der Atomkraft."
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