So finanziert sich die SPD

Die SPD finanziert ihre Arbeit über mehrere Arten von Einnahmen: Mitgliedsbeiträge, Abgaben von Mandatsträgern, Spenden und staatliche Mittel. Deren Verteilung ist im deutschen Parteiengesetz geregelt. Maßstab für die Verteilung der staatlichen Teilfinanzierung ist die Verwurzelung der Parteien in der Gesellschaft. Wie wird das gemessen? Zum einen daran, wie viele Stimmen unsere Partei bei der jeweils letzten Bundestags-, Europa- und letzten Landtagswahlen erzielt hat. Zum anderen wird der Umfang der Mitglieds- und Mandatsträgerbeiträge und der Spenden zugrunde gelegt.

Für uns sind die Beiträge unserer Mitglieder der größte Einnahmeposten. Wir haben weder „schwarze Kassen“ noch die Unterstützung der Banken- oder Wirtschaftslobby, die hohe Unternehmensspenden an die anderen Parteien zahlt. Unsere Beiträge werden nach einem Schlüssel an die Gliederungen (Parteivorstand, Bezirk und Unterbezirk, Ortsverein) verteilt. So fließt in die Ortsvereinskasse ein Anteil der Mitgliedsbeiträge. Auch deshalb ist es wichtig, dass Mitglieder gehalten und neue dazugewonnen werden.

Dabei wirkt sich natürlich auch die Höhe der Beiträge auf die Einnahmen der Ortsvereine aus. Zur Bestimmung der Beitragshöhe haben wir ein ehrliches Prinzip, die Selbsteinschätzung. Jedes Mitglied stuft sich in einer Beitragstabelle selbst ein. Bei einem Monatsnetto-Einkommen von 1.000 bis 1.500 Euro erwartet die Partei 8 bis 25 Euro, bei 1.500 – 2.000 Euro sind zwischen 25 und 55 Euro monatlich zu bezahlen. Für Mitglieder ohne Einnahmen oder mit geringfügigem Einkommen beträgt der monatliche Beitrag 2,50 Euro.

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Fischerfeldstr. 7-11,