AsJ Hessen-Süd diskutiert über „Pro und Contra Vorratsdatenspeicherung“

Nach den Terrorismusanschlägen vom 11. September 2001 in den USA, in Madrid und London war die EU durch die entsprechende Richtlinie des Europäischen Parlaments vom 15.3.2006 von der Erkenntnis getragen, dass Datenspeicherungen über die Nutzung elektronischer Kommunikation ein wertvolles Mittel bei der Verhütung und Verfolgung von Straftaten sind.

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Umsetzung der Richtlinie in Deutschland, die zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse über die Nutzung von Telekommunikationsverbindungsdaten und die anhaltende nationale wie internationale Diskussion über die Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus gebieten es, über eine verfassungsgemäße Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung zu diskutieren.

Die Diskussionsveranstaltung unter dem Titel
„Pro und Contra Vorratsdatenspeicherung“ . – Brauchen wir die Speicherung von Telefon- und Internetverbindung zur Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung wirklich?- findet statt
am 14. Juni 2011 um 20 Uhr im DGB-Haus, Clubraum III, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt.