Jusos Hessen Süd solidarisieren sich mit Flugbegleitern der Lufthansa

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Die südhessischen Jusos begrüßen ausdrücklich den Streik der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter bei der größten Fluggesellschaft in Deutschland.

Die Lufthansa hat in letzter Zeit öffentliche Aufmerksamkeit dadurch erregt, dass sie die Auslagerung von Personal und die Etablierung von Leiharbeit im Bereich der Passage forcieren möchte. Der aktuelle Streik ist nach Ansicht der Jusos eine verständliche Reaktion auf das Verhalten des Managements. Die Mitarbeiter/-innen haben seit drei Jahren keine Gehaltserhöhung erhalten und müssen nun fürchten, zu schlechteren Arbeitsbedingungen als Leiharbeiter weiterbeschäftigt zu werden oder sogar ihren Job durch Rationalisierungsmaßnahmen zu verlieren.

Jan Eric Filipczak, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Hessen Süd, erklärt: „Der Beruf des Flugbegleiters ist ein sehr anspruchsvoller Beruf, indem man starken körperlichen Belastungen ausgesetzt ist und die Gesundheit durch die ständigen Zeitverschiebungen extrem belastet wird. Der Beruf wird häufig von jungen Menschen ausgeübt, die eine faire und angemessene Entlohnung verdienen. Die bisherigen Standards dürfen unter keinen Umständen abgesenkt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen hierbei nicht die Fehler des Managements der Lufthansa ausbaden.“

Carsten Sinß, Vorsitzender der südhessischen Jusos, hält abschließend fest:“ „Wenn Lufthansa weiterhin als Premiumanbieter gelten möchte, hat das Unternehmen auch eine Verantwortung, sein Personal ausreichend zu entlohnen. Lufthansa muss sich zudem ausdrücklich gegen Leiharbeit aussprechen. Das Unternehmen hat eine Verantwortung dafür, dass die Arbeitsstandards bei Luftfahrunternehmen nicht immer weiter abgesenkt werden.“