Vorstand AG 60plus, Bezirk Hessen-Süd, besuchte die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft 60plus, Bezirk Hessen-Süd, besuchte in Heidelberg die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte.

Die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg besuchte der Vorstand der  AG 60plus, Bezirk Hessen-Süd, mit 25 Teilnehmern.

In dem original erhaltenen Haus in der Pfaffengasse in Heidelberg wurden die Räumlichkeiten der Familie Ebert besichtigt. Arbeitsstätte und Familienleben fand in den beengten Räumen gleichzeitig statt, ohne Strom und Wasseranschluss.

Es ist nicht verwunderlich, dass Friedrich Ebert durch diese Erfahrung der ärmlichen Verhältnisse zu einem Kämpfer für soziale Gerechtigkeit wurde.

In einem angrenzenden Gebäude besichtigten die hessischen Genossinnen und Genossen eine Ausstellung zur Geschichte der Sozialdemokratie und des Lebens der arbeitenden Bevölkerung des 19. Jahrhunderts.

Auch dort immer wieder die Arbeits- und Lebensstationen von Friedrich-Ebert und seiner Zeit. Besonders auch seine politische Arbeit in Berlin und seine Wahl zum 1. deutschen Reichspräsidenten.

Der Lebensweg von Friedrich-Ebert, von in ärmlichen Verhältnissen lebendem Schneidersohn, bis zum sozialdemokratischen Reichspräsidenten, war erstaunlich.

Bewundernswert war auch, dass er, der aus einfachsten Verhältnissen kam, ohne Studium, dieses politische und repräsentierende Amt voll und ganz ausfüllte. Das mussten auch Teile der bürgerlichen Gesellschaft anerkennen.

Einige der Teilnehmer konnten Geschichten und persönliche Erlebnisse aus dieser Zeit, von Familienangehörigen beitragen.

„Vieles, was wir heute hier gesehen haben, lässt erlebte Erinnerungen wach werden und beweist, dass die Sozialdemokratie stark die Geschichte Deutschlands mit geprägt hat“, so Peter Schöbel, Vorsitzender der südhessischen AG 60plus.

Mit Dank an die Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte und einem gemeinsamen Foto, verabschiedenten  sich die hessischen Sozis und, nach einer mittäglichen Stärkung, übernahm Lore Vogel, SPD-Altstadträtin und Kreisvorstand 60plus, Bezirk Heidelberg, die Gruppe und zeigte die wunderschöne Altstadt von Heidelberg.

Mit dem Bus ging es zurück nach Hessen und die Teilnehmer stellten fest „dies war ein schöner und politisch interessanter Tag und das sollten wir einmal im Jahr machen.“

StK