Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokrat*innen im Gesundheitssystem Hessen-Süd: Die private Krankenversicherung ist nicht nur unsolidarisch, sondern auch ineffizient

Die ASG Hessen-Süd begrüßt die Veröffentlichung der Studienergebnisse der Bertelsmannstiftung, die aufzeigen, was die SPD seit langem als Bruch mit unserem solidarischen Gesundheitssystem anklagt: Die Aufteilung in gesetzlich und privat Versicherte schaden nicht nur finanziell unseren Beitragskassen. „Das sozialdemokratische Modell der Bürger*innenversicherung ist nicht nur gerechter, sondern auch kosteneffizienter.“, zeigt ASG-Vorsitzender Dr. Christian Lukosch auf und erklärt: „Privat Versicherte erhalten eine große Menge an nicht sinnvollen oder gar schädlichen Leistungen, die die Kassen belasten und Ressourcen für Patient*innen wegnehmen, die sie wirklich benötigten.“

„Wir leben in einem Sozialstaat, in dem mehr Lasten auf starke Schultern verteilt sein sollen, Junge finanzieren Ältere, Gesunde Kranke, Reiche Arme und Kinderlose Familien. Dieses System wird durch die Existenz der Privaten Krankenversicherung ausgehebelt.“ so ASG-Vorstandsmitglied Stefanie Minkley. „Wir fordern seit langem gemeinsam mit den Sozialverbänden und Gewerkschaften ein solidarisches System, in das alle einzahlen, egal, wie viel sie verdienen oder ob sie einen Beamtenstatus haben.“