SPD-Arbeitnehmergruppe: Langen und Darmstadt als Vorbild für Hessen!

Im Rahmen der Diskussion um die Ausgestaltung des beschlossenen Konjunktur- und Investitionspakets der Landesregierung schlägt der DGB Hessen-Thüringen vor, ein Azubiwerk,
ähnlich den Studentenwerken, zu schaffen. Der Zweck sollen vorrangig die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und attraktive Mobilitätsangebote sein.

Dieser Forderung des DGB Hessen-Thüringen schließt sich die AfA in Hessen-Süd vollumfänglich an.

Rainer Bicknase (Vorsitzender der AfA Hessen-Süd) hierzu: „Wohnraum in den Ballungszentren wird Jahr für Jahr teurer. So schnell wie hier die Mieten steigen, wächst kein Gehalt, geschweige
denn eine Auszubildendenvergütung. Deshalb brauchen wir mehr Engagement der Politik und Seitens der Arbeitgeber.“ Bicknase weiter: „Erste positive Beispiele gibt es hier in Südhessen
bereits, wo sich Arbeitgeber für bezahlbaren Wohnraum ihrer Auszubildenden stark machen!“ und verweist damit auf die PittlerProRegion GmbH (Ausbildungszentrum) in Langen. Hier wurde erst kürzlich ein Azubiwohnheim ins Leben gerufen und wird von den jungen angehenden Fachkräften sehr gut angenommen.

Sebastian Cramer, Vorsitzender der SPD Betriebsgruppe „Gemeinschaftsbetrieb Merck“ kann sein Unternehmen ebenfalls als ein „Leuchtturm“ aufführen. Cramer hierzu: „Wir haben bereits
2017 die zugespitzte Lage auf dem Wohnungsmarkt erkannt und das Unternehmen hat gemeinsam mit dem Betriebsrat und der JAV mit der Einführung von Azubi-Wohngemeinschaften
in den werkeigenen Wohnungen auf diese Problematik reagiert. Merck kann sich auch deshalb über stabile Bewerberzahlen im Ausbildungsbereich freuen.“

Andreas Trägler, stellvertretender Vorsitzender der AfA Hessen-Süd sagt dazu abschließend:
„Das diese Maßnahmen von den Bewerberinnen und Bewerbern honoriert werden, zeigen die oben genannten Beispiele. Die Unternehmen müssen in Zeiten des Fachkräftemangels kreative
Maßnahmen entwickeln und mit solchen Vorzeigeprojekten sich von der Masse abheben. Wir hoffen sehr das sich in den kommenden Monaten und Jahren noch mehr Unternehmen den
positiven Beispielen, die hier genannt wurden, anschließen. Die Forderung des DGB greifen wir deshalb gerne auf und sagen unsere Unterstützung zu!“

 

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