AfA SPD-Bezirk Hessen-Süd „Minister Altmaier landet mit seinem Home-Office in der Abstellkammer“

Mit großem Erstaunen haben die mittelhessische SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innenfragen (AfA) in der südhessischen SPD, Rainer Bicknase, die Bemerkungen von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zum Home-Office am Rande des gestrigen Digitalgipfels zur Kenntnis genommen.
Beide haben in einem regelmäßigen Telefongespräch u.a. die Gesetzesvorlage zum Home-Office des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil diskutiert. Die Vorlage von Heil versucht dem Home-Office einen vernünftigen gesetzlichen Rahmen zu geben. Dagmar Schmidt, stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagfraktion: „Für viele ist die Möglichkeit des Home-Office eine spürbare Entlastung. Doch auch dort braucht es Schutzrechte und Regeln für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Deshalb ist es gut, dass der rechtliche Rahmen für das Arbeiten im Home-Office endlich geregelt wird. Ansonsten entstehen erhebliche Risiken, die im Extremfall immer zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gehen. Eine völlige Entgrenzung der Arbeitszeit im Home-Office muss verhindert werden“. Die AfA will eigentlich einen Rechtsanspruch der Beschäftigten auf eine gewisse Anzahl von Arbeitstagen (pro Jahr) im Home-Office. In diesem Punkt ist die Gesetzesvorlage vom Bundesarbeitsministerium schon ein Kompromiss. „Hinter diesen Kompromiss wollen wir aber nicht zurückgehen, sonst können wir diese gute Idee gleich in die Abstellkammer tragen“ gibt der AfA-Vorsitzende Rainer Bicknase der Bundestagsabgeordneten mit auf den Weg für die Beratungen in der SPD-Fraktion.