Kaweh Mansoori: „Hessen muss gute Ganztagsbetreuung an Grundschulen sicherstellen.“

Bild: © Peter Jülich

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat am Montagabend den Streit über die Finanzierung des bundesweiten Rechtanspruchs für Ganztagsbetreuungen an Grundschulen beigelegt.
Kaweh Mansoori, Vorsitzender des SPD-Bezirks Hessen-Süd, stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Hessen und Bundestagskandidat im Wahlkreis Frankfurt 183 begrüßt die Einigung:

 

„Seit vielen Jahren fordern wir den Anspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen. Ein gutes Ganztagsangebot verbessert die Bildungschancen von vielen Kindern. Jetzt ist die Einigung von Bund und Ländern endlich da. Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Grundschulkinder und ihre Eltern einen Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung! Damit sorgen wir für bessere Bildungschancen und eine sichere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In einigen Bundesländern gibt es den Rechtsanspruch bereits heute. In Hessen bleibt in den kommenden Jahren noch sehr viel zu tun. Bisher gibt es bei uns nur vereinzelte Ganztagsschulen. Es muss unbedingt verhindert werden, dass in fünf Jahren nicht genügend Ganztagsplätze zur Verfügung stehen und die jüngsten Schülerinnen und Schülern nicht oder nur unzureichend betreut werden können. Die hessische Landesregierung muss schnell handeln und die fehlenden 50.000 Ganztagsplätze schaffen. Eltern wollen und müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in hessischen Schulen bestens betreut werden – auch am Nachmittag!“