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Forum Eine Welt: „Hunger als Waffe? Wie Krisen und Kriege den Hunger in der Welt antreiben“

Details

Datum:
23. August
Zeit:
18:00 bis 20:00
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Veranstaltungsort

SPD-Parteihaus
Fischerfeldstraße 7-11
60311 Frankfurt am Main,

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Telefon:
069 299888-0
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Die durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine angetriebene Nahrungs-, Energie- und Finanzkrise verschärft die ohnehin schon durch die Pandemie verschlechterte Lebenssituation für Millionen Menschen weltweit. Dürre, Überschwemmungen, Stürme, ausgelöst durch die Klimaveränderungen, Umweltzerstörung, Konflikte und Kriege und zusätzlich die Auswirkungen fehlender Getreideexporte aus der Ukraine und Russland, führen zu einer drohenden Hungerkatastrophe in vielen Ländern.
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres nennt dies „einen schrecklichen Sturm von Krisen“, der die Ungleichheit weltweit verschärfe und „moralisch unannehmbar“ sei.
Die Millenniumsziele vom Jahr 2000 brachten zwar keine Halbierung des Hungers, aber einen Rückgang. Die Welt ist weit entfernt von der Erreichung der Ziele des Nachfolgekonzeptes ,der Sustainable Development Goals der Agenda 2030. Sie wollen Armut ausrotten (Ziel 1) und Null Hunger (Ziel 2) erreichen. Diese Ziele sind schon durch die Pandemie vernichtet worden. Im Jahr 2021 gab es 150 Millionen mehr von Hunger Bedrohte als 2019. Der Krieg gegen die Ukraine verschärft die Gefahr einer weltweiten Hungerkrise dramatisch. Die Ukraine, einer der größten Getreideexporteure der Welt, kann wegen der blockierten Häfen keine Getreide mehr exportieren.
Der neue Welternährungsbericht spricht von 2 Milliarden Menschen, die in Nahrungsunsicherheit leben, 860 Millionen sind unterernährt und 276 Millionen leiden extremen Hunger.
Die Welthungerhilfe konstatiert: „Das Menschenrecht auf angemessene Ernährung wird für Millionen Menschen in fahrlässiger Weise bedroht.“

Wird Hunger als Waffe eingesetzt? Was führt zu diesem Drama? Welche Lösungen findet die Politik, um dies abzuwenden?

Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren

am: Dienstag, d. 23. August 2022 um  18 Uhr
im: SPD Parteihaus, Fischerfeldstr, 7-11, Frankfurt

mit: Francisco Mari von Brot für die Welt
Einführung und Moderation: Uta Zapf, Forum Eine Welt Hessen Süd

Corona ist noch nicht vorbei. Zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche die Veranstaltungen und Sitzungen betreuen, bitten wir eindringlich zu Hause um die Durchführung eines Selbsttests. Dieser kann mit einem Foto mit dem Mobiltelefon dokumentiert werden.

Auf den Bewegungsflächen in der Bezirksgeschäftsstelle ist eine medizinische Maske zu tragen, die korrekt Nase und Mund bedeckt. Am Platz kann während der Veranstaltungen oder Sitzungen die Maske abgesetzt werden.